P 104 – Untersuchungen zur Verringerung der Schallabstrahlung von stählernen Eisenbahnbrücken durch konstruktive Maßnahmen

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Beschreibung

P 104 – Untersuchungen zur Verringerung der Schallabstrahlung von stählernen Eisenbahnbrücken durch konstruktive Maßnahmen

Im Rahmen des Forschungsvorhabens „Untersuchung zur Verringerung der Schallabstrahlung von stählernen Eisenbahnbrücken durch konstruktive Maßnahmen“ wurden im Auftrag der Deutschen Bundesbahn und des Deutschen Stahlbauverbandes unter Federführung der Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V. umfangreiche theoretische und experimentelle Untersuchungen an einer Eisenbahn-Hohlkastenbrücke durchgeführt.
Der Hauptanteil der Untersuchungen lag beim Krupp Forschungsinstitut in Essen und dem Thyssen Forschungszentrum in Kassel unter Mitwirkung der DB-Versuchs-Anstalt in München. Schallintensitätsmessungen und eine Betriebsschwingformanalyse wurden von der Firma Deutsche Metravib GmbH, Ostfildern, vorgenommen. Die Bereitstellung der Meßzüge, die Vorbereitung der Meßstrecke sowie die Koordinierung aller betrieblichen Abwicklungen wurden vom Bundesbahn-Zentralamt in München wahrgenommen. Die technische Federführung des Vorhabens lag beim Krupp Forschungsinstitut in Essen.
Das Vorhaben begann am 01.07.1984. Vorbereitungen dazu fanden aber bereits im Frühjahr 1984 statt. Nach Voruntersuchungen an ca. 10 Eisenbahnbrücken wurde als Meßobjekt die im Jahre 1980 errichtete Hohlkastenbrücke über die Aitrach (Strecken-Kilometer 16,287, der eingleisigen Strecke zwischen Leutkirch und Memmingen) gewählt. Obwohl diese Brücke im Vergleich zu anderen ursprünglich in Erwägung gezogenen Stahlbrücken und auch zur freien Strecke als besonders leise bezeichnet werden kann, eignete sie sich besonders gut für die hier vorgesehenen grundlegenden Untersuchungen, vor allem wegen ihrer einfachen und übersichtlichen Konstruktion.
In dem hier vorliegenden Bericht sind alle wichtigen Ergebnisse und Erkenntnisse, die aus der Bearbeitung des Vorhabens resultieren, zusammengestellt. Sofern an bestimmten Stellen durch Querverweise ( „HB“) auf eine andere Quelle verwiesen wird, handelt es sich in allen Fä llen um eine geplante Dokumentation, die evtl, zu einem noch nicht festliegenden Zeitpunkt an zentraler Stelle eingerichtet werden soll.

Veröffentlichung:
1988

Autoren:
o.A.