P 20 – Stahl als bleibendes Sicherungselement beim Bau von Tunneln in offener Bauweise

30,00 zzgl. MwSt

Artikelnummer: 3ddfe54b2a00 Kategorien: ,

Beschreibung

P 20 – Stahl als bleibendes Sicherungselement beim Bau von Tunneln in offener Bauweise

Ausgangspunkt der Uberlegungen, die zur Erteilung dieses Forschungsauftrages führten, war die Tatsache, daß Eisen- bzw. Stahlkonstruktionen seit langem als endgültiges Sicherungselement für bergmännische Tunnelbauweisen Anwendung finden. Dagegen wird für offene Bauweisen bisher fast ausschließlich Stahlbeton verwendet. Aus Angeboten von Sondervorschlägen sind technisch befriedigende Lösungen bekannt, die auch aus Kostensicht durchaus zu Stahlbeton konkurrenzfähig sind. Daß derartige Angebote nicht zur Ausführung kamen, hat sicher auch folgende Begründung:

– Stahl für offene Tunnelbauweisen kann nur auf wenige Anwendungsbeispiele verweisen,
– Vorschriften, Richtlinien und Empfehlungen gehen kaum auf die Möglichkeiten des Stahls ein, die ausschreibenden und vergebenden Stellen denken nur in Beton, hier sind auch Einwände in Bezug auf Korrosion, Schall und Brand festzustellen,
– Vorschriften, Richtlinien und Empfehlungen gehen kaum auf die Möglichkeiten des Stahls ein, die ausschreibenden und vergebenden Stellen denken nur in Beton, hier sind auch Einwände in Bezug auf Korrosion, Schall und Brand festzustellen,
– Tiefbaumaßnahmen sind meist typische Projekte der Bauindustrie, diese denkt fast ausschließlich in Beton,
– Stahlbauunternehmen sind bezüglich der Vergabe- und Vertragsgepflogenheiten weniger bereit, die Bedingungen und Risiken zu übernehmen.

Es gibt sicher noch eine Reihe weiterer mehr oder weniger konkrete Begründungen. Aufgabe des Forschungsauftrags war daher die grundsätzliche Untersuchung der  Einsatzmöglichkeiten von Stahl als bleibendes Sicherungselement beim Bau von Tunneln in offener Bauweise. Diese Arbeit wurde von einem Arbeitskreis der Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V. betreut.

Veröffentlichung:
1977

Autoren:
Prof. Dr.-Ing. B. Maidl, Dipl.-Ing. J. Wolter, Dipl.-Ing. H. Droste