P 86 2.2 – Brandverhalten von Verbundstützen mit Berücksichtigung der unterschiedlichen Stützen/Riegel-Verbindungen

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Beschreibung

P 86 2.2 – Brandverhalten von Verbundstützen mit Berücksichtigung der unterschiedlichen Stützen/Riegel-Verbindungen

Die Bemessung und Konstruktion von Verbundstützen – Baustahl , Beton und Betonstahl stehen im starren Verbund – bei Raumtemperaturbedingungen ist durch DIN 18 806 Teil 1 /25/ geregelt worden. In DIN 4102 Teil 4 /22/ – ein KataJog in Feuerwiderstandsklassen eingeteilter Bauteile – sind diese Stützen infolge fehlender Versuchserfahrung nicht enthalten. Deshalb wurde in den Jahren 1978 – 1980 im Auftrag der Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V., Düsseldorf, unter finanzieller Unterstützung seitens der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, Brüssel, vom Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz der TU Braunschweig ein Forschungsvorhaben /1/ durchgeführt, in dem das Brandverhalten von Verbundstützen untersucht wurde. Diese Versuche wurden mit exakt definierten statischen Lagerungsbedingungen – gelenkig gelagert oder eingespannt – durchgeführt. Die exakte Definition der Lagerungsbedingungen ist für eine theoretische Ausdeutung der Versuche unerläßlich.
Bei einer brandschutztechnischen Beurteilung sollte ihre Wahl aber auch den in der Praxis vorliegenden Gegebenheiten genügen. In dem vorliegenden Forschungsbericht werden die Ergebnisse von Versuchen an Stahlverbundstützen dargestellt, die unter praxisgerechten Lagerungsbedingungen geprüft wurden. Es wurde eine Versuchsanordnung entwickelt, die es ermöglichte, das Trag- und Verformungsverhalten brandbeanspruchter Stützen im Hochbau wirklichkeitsnah zu simulieren.
Die Zwangbeanspruchung, die aus der Verschiebung großer Deckensysteme unter Brandbeanspruchung herrührt, konnte dabei berücksichtigt werden. Dieses Forschungsvorhaben wurde von der Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V., Düsseldorf, und vom Bundesministerium für Forschung und Technologie, Bonn, finanziell gefördert.

Veröffentlichung:
1985

Autoren:
Dipl.-Ing. R. Haß, Prof. Dr.-Ing. U. Quast